Vorsorgeberatung. Allgemeine Informationen. Grenzgänger.

Mit der Vorsorgeberatung

  • Sie profitieren von Steuervorteilen.
  • Sie beugen Rentenkürzungen vor.
  • Sie sichern sich eine hohe Altersrente.


Wie sichert man sich in der Schweiz für die Risiken Tod, Invalidität und Alter ab?

Altersrente für Alleinstehende in % des Einkommens

Im BVG – häufig auch „Pensionskasse“ genannt - sind Arbeitnehmer obligatorisch versichert, welche jährlich über CHF 21.150 verdienen. Der maximale BVG-Lohn beträgt CHF 84.600. Vom Jahreslohn wird der sogenannte Koordinationsabzug abgezogen. Dieser beträgt CHF 24.675.

Rechenbeispiel:
Bruttolohn CHF 60.000
- Koordinationsabzug CHF 24.675
= Versicherter Verdienst CHF 35.325

Die Abkürzung UVG steht für Unfallversicherungsgesetz. Für alle Arbeitnehmer umfasst die obligatorische Versicherungsdeckung Berufsunfälle, Berufskrankheiten und Nichtberufsunfälle. Teilzeit-Angestellte mit weniger als 8 Stunden Arbeitszeit pro Woche bei gleichem Arbeitgeber sind nur bei Berufsunfällen und auf dem Arbeitsweg versichert. Es besteht kein Versicherungsschutz bei Nichtberufsunfällen.

In der Schweiz ist das Sozialversicherungssystem sehr komplex. Wenn Sie in der Schweiz arbeiten, so werden Sie bestimmt vom sogenannten 3-Säulen-Konzept hören. Was bedeutet das genau?

Das Vorsorgesystem basiert auf dem Dreisäulenprinzip.

Erste Säule: AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) / IV (Invalidenversicherung)
Bei der ersten Säule handelt es sich um die staatliche Vorsorge. Ziel ist es, bei Ausfall des Verdienstes infolge Alter, Invalidität oder Tod die Existenz nahezu der gesamten, in der Schweiz lebenden Bevölkerung zu sichern. Personen mit Wohnsitz oder Erwerbstätigkeit in der Schweiz sind obligatorisch versichert. Männer erhalten ab Alter 65 und Frauen ab 64 eine Altersrente. Im Todesfall richtet die AHV eine Witwenrente aus. Eine Waisenrente wird fällig, wenn ein Elternteil stirbt und die Kinder das 18. (in Ausbildung das 25.) Altersjahr noch nicht erreicht haben. Bei Invalidität bezahlt die IV eine Invalidenrente.

Zweite Säule: BVG (Berufliche Vorsorge) / UVG
Ziel der beruflichen Vorsorge ist die Sicherstellung der gewohnten Lebenshaltung des Arbeitnehmers und seiner Hinterbliebenen durch Ausrichtung von Leistungen im Alter, bei Tod oder Invalidität. Das BVG trat 1985, das UVG 1984 in Kraft.

Dritte Säule: Private Vorsorge

Bei der privaten Vorsorge werden zwei Arten unterschieden. Man spricht von der Säule 3A und der Säule 3B. Die erste und die zweite Säule sollen den „gewohnten“ Lebensstandard in angemessener Weise garantieren. Ab einem gewissen Lohnniveau besteht jedoch kein Versicherungsschutz mehr. Mit der dritten Säule können allfällige Lücken mittels der gebundenen Vorsorge 3A oder der freien Vorsorge 3B gedeckt werden.

Die erste Säule wird nach dem Umlageverfahren finanziert (Erwerbstätige finanzieren die Rentner). Bei der zweiten und dritten Säule kommt ein Kapitaldeckungsverfahren zur Anwendung (Persönliches Konto). Wie Sie erkennen, ist das System sehr komplex. Die Leistungen der 3 Säulen hängen eng miteinander zusammen. Ebenfalls müssen bei der Analyse der Leistungen Sozialversicherungsabkommen berücksichtigt werden.

Um Überraschungen zu vermeiden und Chancen zu nutzen empfehlen wir Ihnen eine detaillierte Analyse. Wollen Sie mehr wissen? Nehmen Sie unverbindlich mit uns Kontakt auf.

  

Die drei Säulen der Alterssicherung im Vergleich Deutschland Schweiz
Alterseinkommen aus den drei Säulen
(Einkommenszusammensetzung von Zwei-Personen-Rentnerhaushalten)

Erste Säule

Zweite Säule

Dritte Säule

Deutschland

Gesetzliche Rentenversicherung 85%
(GRV)

Betriebsrenten 5%
(zumeist betriebliche Rückstellungen)

Eigene Ersparnisse 10%
(hauptsächlich Kapitallebensversicherungen)

Schweiz

Staatliche Grundsicherung 42%
(AHV/IV)

Berufliche Vorsorge (BVG) 32%
(Lebensversicherungen und Pensionsfonds)

Eigene Ersparnisse,
sonstige Einkünfte 26%

 

Quelle: Deutsches Institut für Altersvorsorge – DIA