Vorsorgeberatung. Allgemeine Informationen. Grenzgänger.

Mit der Vorsorgeberatung

  • Sie profitieren von Steuervorteilen.
  • Sie beugen Rentenkürzungen vor.
  • Sie sichern sich eine hohe Altersrente.


Nettolohn

Entscheidend ist, was von Ihrem Lohn Ende Monat netto übrigbleibt:

  • Für die AHV/IV/EO/ALV müssen Sie 6.15% abziehen.
  • Normalerweise werden auch für die Deckung von Nichtberufsunfällen (NBU) Beiträge abgezogen, diese sind je nach Branche unterschiedlich hoch, im Schnitt 2%.
  • Gewisse Arbeitgeber haben für Sie auch eine Krankentaggeldversicherung abgeschlossen (Berufsunfähigkeitsdeckung während den ersten 2 Jahren) und belasten Ihnen einen Teil der Prämie, zwischen 0,5 und 2 Prozent des Lohnes.
  • Als Aufenthalter wird Ihnen die Steuer direkt am Lohn abgezogen (Quellensteuer). Weitere Details dazu entnehmen Sie dem Kapitel „Steuern“.
  • Eine Zahl für die Abzüge der Beruflichen Vorsorge anzugeben ist leider nicht möglich. Die Beiträge schwanken je nach Alter, Einkommen und Vorsorgeplan zwischen 5 und 25% (!) des Einkommens

Es können daher keine konkreten Beitragsabrechnungen in der Beruflichen Vorsorge (Pensionskasse, 2. Säule) angeführt werden. Das Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge (BVG) legt nämlich nur die Ansätze der Altersgutschriften im Obligatorium je nach Alter der versicherten Person fest (Art. 16 BVG). Die Ansätze werden auf den koordinierten Lohn angewendet, der sich aus dem AHV-Lohn minus Koordinationsabzug berechnet.

Der Mindestlohn für die Unterstellung unter die Versicherung sowie der minimale und der maximale koordinierte Lohn werden ebenfalls im BVG definiert (Art. 7 und 8 BVG). Hingegen ist jede Pensionskasse für die Finanzierung der reglementarischen Leistungen (bei Alter, Invalidität und Tod, die das gesetzliche Minimum übersteigen können) im gesetzlich festgelegten Rahmen verantwortlich (Art. 65 Abs. 2 BVG). Der Beitragssatz für die 2. Säule wird im Reglement jeder Pensionskasse festgelegt und kann somit je nach Kasse variieren. In Bezug auf die Risikoprämien Tod und Invalidität muss die Pensionskasse das Versicherungsprinzip einhalten: Sie muss mindestens 6 % aller Beiträge zur Finanzierung der Leistungen für die Risiken Tod und Invalidität verwenden (Art. 1h BVV 2). In der Regel ist aber dieser Anteil deutlich höher.

Das BVG wendet den Grundsatz der paritätischen Finanzierung an: Der Beitrag des Arbeitgebers muss mindestens gleich hoch sein wie die Summe der Beiträge aller seiner Arbeitnehmenden.

Am besten, Sie verlangen beim Bewerbungsgespräch eine provisorische Berechnung, welche Ihnen aufzeigt, wie hoch Ihre Beiträge und Leistungen im Detail sind.

Die Thematik der Lohnabzüge, insbesondere der Beruflichen Vorsorge, ist sehr komplex. Wir beraten Sie gerne, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.